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1. Was sind Stammzellen und wozu braucht man sie?
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Stammzellen sind die Vorläuferzellen der Blutzellen. Beim gesunden Menschen
befinden sie sich im Knochenmark. Dort findet die Blutbildung statt, wobei aus den
Stammzellen in mehreren Schritten die weißen und roten Blutzellen, sowie die
Blutplättchen entstehen. Für die Entnahme von Stammzellen beim Erwachsenen
gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die Knochenmarkentnahme und
2. Die Entnahme peripherer Blutstammzellen.
Menschen, die an einer bösartigen Erkrankung des Blutes (z.B. Leukämie)
leiden, können oft nur durch eine Stammzelltransplantation geheilt werden.
In Deutschland erkranken jährlich ca. 9000 Menschen an Leukämie. Viele
können durch eine Stammzelltransplantation gerettet werden. Dazu braucht man
einen gesunden Spender, dessen Gewebemerkmale mit denen des Patienten verträglich
sind. Ohne eine solche Übereinstimmung würde die Transplantation eine
lebensbedrohliche Immunreaktion im Körper des Patienten verursachen. Gleiche
Gewebemerkmale findet man am ehesten unter Geschwistern des Patienten. Bei ca. 30%
der Patienten ist dies der Fall. Ist kein geeignetes Geschwister vorhanden, muß
der Patient hoffen, daß ein nicht-verwandter Spender für ihn gefunden
wird. Die Chancen sind abhängig vom Gewebemerkmalsmuster des Patienten. Je
seltener das Muster, desto geringer ist die Chance. So kann nur bei einer sehr großen
Anzahl zur Stammzellspende bereiter Menschen ein geeigneter Spender gefunden werden.
Durch eine weltweite Zusammenarbeit aller Spenderdateien werden die Chancen für
jeden Patienten bestens genutzt. Dennoch kann auch heute noch für viele Patienten
kein passender Spender gefunden werden.
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2. Wie läuft eine Knochenmarkentnahme ab?
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Wenn ein passender Spender ermittelt wurde, findet zunächst eine umfangreiche
Untersuchung des Spenders statt. Dabei wird auch eine Eigenblutkonserve angelegt.
Dieses Blut steht am Tag der Knochenmarkentnahme zur Sicherheit für den Spender
zur Verfügung. Der Spender wird für die Knochenmarkentnahme in eine Klinik
aufgenommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose durch mehrere Punktionen des
Beckenkamms. Dabei wird etwa 1 bis 1,5 Liter Knochenmark, vermischt mit Blut, entnommen.
In der Regel kann der Spender das Krankenhaus bereits am nächsten Tag verlassen.
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3. Wie läuft eine periphere Blutstammzellspende ab?
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Hierbei gewinnt man die zur Transplantation benötigten Stammzellen nicht aus
dem Knochenmark, sondern mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus dem Blut des
Spenders. Hierzu wird der Spender etwa eine Woche lang mit einem Medikament, dem
Wachstumsfaktor G-CSF behandelt, um die Zahl der Stammzellen im Blut zu erhöhen.
Danach werden die Blutzellen am Zellseparator durch Zentrifugation getrennt und
Stammzellen selektiv gesammelt.
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4. Wie läuft die Stammzelltransplantation beim Patienten ab?
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Einige Tage vor der Transplantation wird der Patient mit Bestrahlung und Chemotherapie
behandelt, um sein krankes Knochenmark zu zerstören. Die vom Spender gewonnenen
Stammzellen werden von einem Arzt sofort zur Klinik des Patienten gebracht und dem
Patienten wie eine normale Blutkonserve verabreicht. Die Stammzellen siedeln sich
nun im Knochenmarkraum des Patienten an und beginnen sich zu vermehren. Bereits
2 bis 3 Wochen nach der Transplantation sind die neuen gesunden Zellen im Blut des
Patienten nachweisbar. Nach einer Transplantation bleiben Spender und Patient eine
gewisse Zeit anonym bevor sie sich auf gegenseitigen Wunsch kennenlernen können.
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5. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Stammzellspende?
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Risiken der Knochenmarkentnahme:
Hier muß zunächst eine Klarstellung vorgenommen werden: Es wird Knochenmark
und nicht Rückenmark entnommen. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb
kurzer Zeit, so daß es in der Regel zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung
kommt. Allerdings birgt jede Narkose und jede Knochenmarkentnahme ein gewisses Risiko
für Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen oder Hämatome). Bei gesunden
Spendern ist dieses Risiko jedoch gering.
Risiken der Blutstammzellspende:
Da hier kein Eingriff nötig ist, entfällt ein mögliches Narkose-Risiko.
Als Nebenwirkungen können während der G-CSF-Gabe grippeähnliche Symptome
wie Gelenkschmerzen und Fieber auftreten. Die Nebenwirkungen bilden sich nach Ende
der Behandlung zurück. Bei der Gewinnung der Stammzellen aus dem Blut kann
es u.a. zu allergischen Reaktionen kommen.
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6. Wer kann Stammzellen spenden?
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Alle gesunden Personen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren können Stammzellen
spenden. Es gelten dieselben Bedingungen wie für Blutspender. So darf der Spender
nicht an Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Lunge oder anderen Organen leiden.
Er sollte keine Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems, ebensowenig
bösartige Erkrankungen jeder Art (z.B. Krebs) haben oder gehabt haben. Er darf
keine ansteckenden Krankheiten wie Malaria, Hepatitis, Tuberkulose, Syphilis, AIDS
etc. durchgemacht haben oder daran leiden. Sollte bei Ihnen eine der oben genannten
Erkrankungen bekannt sein, bitten wir Sie, sich nicht als Spender testen zu lassen.
Im Zweifelsfall geben Ihnen die Mitarbeiter des Vereins für Knochenmarkspenden
Sachsen (VKS) e.V. gerne Auskunft.
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7. Wie werden Sie bei uns als Stammzellspender registriert?
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Zunächst bitten wir Sie, die
Einverständniserklärung gut leserlich auszufüllen, zu unterschreiben
und an uns zu schicken bzw. zu faxen. Sie erhalten von uns ein Röhrchen für
die Blutentnahme, die Sie vom Hausarzt durchführen lassen. Bitte leiten Sie
das Röhrchen nach der Blutentnahme durch Ihren Hausarzt an das von uns genannte
Labor weiter. Im Labor wird Ihr Blut dann auf Ihre Gewebemerkmale untersucht. Das
Ergebnis wird bei uns gespeichert und unter einer Kennummer dem Zentralen Knochenmarkspenderregister
für Deutschland (ZKRD) und internationalen Registern mitgeteilt. Im ZKRD gehen
alle Spendersuchen aus dem In- und Ausland ein.
Ihre persönlichen Daten (Name und Anschrift) sind nur dem Verein für Knochenmarkspenden
Sachsen (VKS) e.V. bekannt und werden nicht weitergegeben.
Wir nehmen erst dann wieder mit Ihnen Kontakt auf, wenn Ihre bereits bestimmten
Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen. Dann wird eine vergleichende
Untersuchung (Confirmatory Typing) mit Ihrem Blut und dem des Patienten durchgeführt.
Zeigt sich hierbei, daß Sie der geeignete Spender sind, so erfolgt vor der
Stammzellspende eine ausführliche Aufklärung und eine eingehende Untersuchung
durch einen Arzt. Hierbei können Ihre Risiken abgeklärt und Ihre Fragen
beantwortet werden.
Wichtig: Ihre Einverständniserklärung können Sie jederzeit widerrufen.
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8. Was kostet eine Typisierung und wer übernimmt die Kosten?
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Die für die Aufnahme in die Datei notwendige Ersttypisierung muß vom
Verein für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. aus Spendenmitteln finanziert
werden. Um die Zeitspanne der Spendersuche für die Patienten zu verkürzen,
hat es sich als sinnvoll erwiesen, einen gezielten Anteil der bereits bei des VKS
e.V. registrierten Spender vollständig auszutesten. Dazu werden ebenfalls dringend
Spendenmittel benötigt.
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9. Bekommt man für eine Stammzellspende Geld?
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Nein. Niemand darf gegen Geld Knochenmark oder Blutstammzellen spenden. Es
muß vermieden werden, daß irgend jemand aus der Notlage des Patienten
oder aus möglichen finanziellen Schwierigkeiten eines Spenders Kapital schlägt.
Sollte Ihnen durch die Stammzellspende ein Verdienstausfall entstehen, so kann dieser
bis zu einem gewissen Betrag ersetzt werden.
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10. Wo ist der Spender versichert?
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Für den Fall einer Stammzellentnahme ist der Spender automatisch bei der zuständigen
Gemeindeunfallversicherung versichert. Der Versicherungsschutz gilt auch für
die Fahrten zur Klinik, sowie für die notwendigen Untersuchungen. Zusätzlich
wird im Falle einer Stammzellentnahme eine weitere Unfall- und Lebensversicherung
abgeschlossen.
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11. Wie können Sie unsere Arbeit noch unterstützen?
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Durch eine Geldspende auf unser Konto:
Dresdner Bank
BLZ: 850 800 00
Konto: 5 170 060 00
Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger Ihre vollständige Anschrift
an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können (Spendenbescheinigungen
werden ab einem Betrag von 100,- Euro ausgestellt, bei kleineren Beträgen genügt
der Einzahlungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt).
Indem Sie Mitglied des VKS e.V. werden. Hierfür schicken oder faxen Sie uns
bitte die ausgefüllte Beitrittserklärung
mit der Angabe Ihrer Bankverbindung zu.
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Informationen zur Gewebetypisierung
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1. Was sind Gewebemerkmale?
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Gewebemerkmale sind spezifische Eiweißmoleküle auf der Oberfläche
der meisten Zellen unseres Körpers. Sie kommen unter anderem auch auf den weißen
Blutzellen, den Leukozyten des Menschen vor und lassen sich hier am leichtesten
nachweisen. Daher bezeichnet man sie auch als Humane Leukozyten Antigene oder kurz
genannt HLA-Antigene.
Jeder Mensch verfügt über mindestens 6 verschiedene Gruppen von HLA-Antigenen:
HLA-A, HLA-B, HLA-C, HLA-DR, HLA-DQ und HLA-DP. Alle diese Antigene helfen dem Immunsystem
Bakterien und Viren zu identifizieren.
Die Gene, die für die Ausprägung dieser 6 verschiedenen Merkmalsgruppen
verantwortlich sind, besitzen verschiedene Formen. Man bezeichnet sie als Allele.
Sie bewirken, daß sich die spezifischen Eiweißmoleküle der einzelnen
HLA-Antigen-Gruppen, z. B. für das Merkmal HLA-B von Individuum zu Individuum
trotz vieler Gemeinsamkeiten unterscheiden.
Insgesamt sind bisher mehr als 1300 verschiedene HLA-Allele bekannt.
HLA-Antigene werden kodominant also gleichberechtigt vererbt. Das heißt jeder
Mensch besitzt für jede Merkmalsgruppe (HLA-A, HLA-B, HLA-C, HLA-DR, HLA-DQ
und HLA-DP) zwei spezifische Eiweißmoleküle auf seiner Zelloberfläche,
eins von der Mutter und eins vom Vater.
Insgesamt wären das also 12 verschiedene Moleküle.
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2. Wie bestimmt man Gewebemerkmale?
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Für die routinemäßige HLA-Typisierung stehen uns zur Zeit serologische
und molekularbiologische Testmethoden zur Verfügung. Man benötigt dazu
etwa 5 bis 10 ml Blut.
Für die HLA-A und HLA-B-Typisierung von Knochenmarkspendern wird in den meisten
Laboratorien nach wie vor eine serologische Typisierungstechnik, der s.g. Mikrolymphozytotoxizitätstest,
eingesetzt. Dabei können 63 verschiedenen Merkmale (Hauptantigene), nach denen
bereits eine Vorauswahl eines geeigneten Spenders erfolgen kann, über spezifische
Antikörper nachgewiesen werden. Zur Bestimmung eines HLA-A, B-Typs kommen kommerzielle
Serensets mit 72 bis 120 verschiedenen Antiseren zum Einsatz. Ein unschätzbarer
Vorteil dieser Methode ist, daß binnen kurzer Zeit mit vertretbarem personellen
und finanziellem Aufwand sehr viele Typisierungen durchgeführt werden können.
Bei ca. 15 % der Bestimmungen müssen ergänzend zum serologischen Vorbefund
molekularbiologische Methoden eingesetzt werden.
Nachteile der serologischen Methode sind u.a. ein begrenztes Auflösungsvermögen
sowie eine deutliche Abhängigkeit des Typisierungserfolges von der Vitalität
der Zellen.
HLA-DR-Merkmale werden ausschließlich über molekularbiologische Typisierungstechniken
bestimmt. Aus kernhaltigen Zellen einer Blutprobe wird die DNS gewonnen. Mittels
Polymerasekettenreaktion werden die gewünschten Merkmale vermehrt und anschließend
entweder direkt über ein Elektrophoresegel oder eine Nukleotid-Sonden-Hybridisierung
nachgewiesen. Obwohl molekularbiologische Techniken ein sehr hohes Auflösungsvermögen
bis hin zum Allel ermöglichen, erfolgt aus Kostengründen vorerst eine
Bestimmung s.g. Hauptgruppenmerkmale nach denen bereits die Vorauswahl eines Spenders
erfolgen kann.
Die Bestimmung der Gewebemerkmale werden in den HLA-Laboratorien der Institute für
Transfusionsmedizin des DRK-Blutspendedienstes Dresden und der Universität
Leipzig durchgeführt. Beide Laboratorien besitzen einen hohen Qualitätsstandard
und sind durch die Europäische Gesellschaft für Immungenetik akkreditiert.
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3. Warum ist eine Typisierung so teuer?
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Die Laborkosten für eine serologische HLA-Typisierung betragen 51,13 Euro.
Das entspricht nahezu dem Selbstkostenpreis.
72 bis 120 verschiedene Testansätze werden benötigt, um insgesamt 63 Merkmalsgruppen
nachweisen zu können. Eine Auswertung des Testes erfolgt mikroskopisch durch
hochqualifizierte Mitarbeiter. An die Qualität der eingesetzten Testseren werden
hinsichtlich Spezifität und Reaktionsstärke sehr hohe Anforderungen gestellt.
Umfangreiche Austestungen und Qualitätskontrollen gehen der Herstellung und
Anwendung der Serensets voraus. Dieser hohe Aufwand spiegelt sich natürlich
auch im Preis der Laborkosten wieder.
zum Vergleich :
Für eine Blutgruppenbestimmung im ABO-System benötigt man 8 Testansätze,
die makroskopisch ausgewertet werden. Der Aufwand für eine HLA-Typisierung
ist also um ein Vielfaches höher. Für eine Blutgruppenbestimmung werden
zur Zeit etwa 20,11 Euro berechnet.
Der finanzielle und personelle Aufwand für molekularbiologische Bestimmungen
der Merkmale HLA-A und HLA-B übersteigt gegenwärtig bei weitem den Aufwand
für eine serologische Typisierung. Es besteht jedoch die Hoffnung, daß
diese Methoden in naher Zukunft wesentlich preisgünstiger zum Einsatz kommen
werden.
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4. Welche Gewebemerkmale werden bei der Auswahl eines geeigneten Spenders berücksichtigt?
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Für eine erste Auswahl werden die Merkmale HLA-A, HLA-B und wenn bereits vorhanden
HLA-DR berücksichtigt.
Liegen Spender vor, die in diesen Merkmalen mit dem Patienten übereinstimmen,
erfolgen hochauflösende Typisierungen.
Liegen HLA-AB-idente Spender vor, von denen ein DR-Typisierungsergebnis noch nicht
bekannt ist, muß eine DR-Typisierung vorgenommen werden.
Dies erfordert viel Zeit, die dem Patienten möglicherweise verloren geht. Daher
ist die Datei bestrebt möglichst auch DR-Merkmale zu typisieren. Die derzeitigen
Laborkosten für eine DR-Typisierung betragen 71,58 Euro.
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