VEREIN FÜR KNOCHENMARKSPENDEN SACHSEN e.V.
Weltweit Leben retten!
Verein für Knochenmarkspenden Sachsen e. V.
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Informationen zur Knochenmark- und Blutstammzellspende
  1. Was sind Stammzellen und wozu braucht man sie?
  2. Wie läuft eine Knochenmarkentnahme ab?
  3. Wie läuft eine periphere Blutstammzellspende ab?
  4. Wie läuft die Stammzelltransplantation beim Patienten ab?
  5. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Stammzellspende?
  6. Wer kann Stammzellen spenden?
  7. Wie werden Sie bei uns als Stammzellspender registriert?
  8. Was kostet eine Typisierung und wer übernimmt die Kosten?
  9. Bekommt man für eine Stammzellspende Geld?
  10. Wo ist der Spender versichert?
  11. Wie können Sie unsere Arbeit noch unterstützen?
Informationen zur Gewebetypisierung
  1. Was sind Gewebemerkmale?
  2. Wie bestimmt man Gewebemerkmale?
  3. Warum ist eine Typisierung so teuer?
  4. Welche Gewebemerkmale werden bei der Auswahl eines geeigneten Spenders berücksichtigt?
Verein für Knochenmarkspenden Sachsen e. V.  
1. Was sind Stammzellen und wozu braucht man sie?
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Bild einer Blutzelle Stammzellen sind die Vorläuferzellen der Blutzellen. Beim gesunden Menschen befinden sie sich im Knochenmark. Dort findet die Blutbildung statt, wobei aus den Stammzellen in mehreren Schritten die weißen und roten Blutzellen, sowie die Blutplättchen entstehen. Für die Entnahme von Stammzellen beim Erwachsenen gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die Knochenmarkentnahme und
2. Die Entnahme peripherer Blutstammzellen.

Menschen, die an einer bösartigen Erkrankung des Blutes (z.B. Leukämie) leiden, können oft nur durch eine Stammzelltransplantation geheilt werden. In Deutschland erkranken jährlich ca. 9000 Menschen an Leukämie. Viele können durch eine Stammzelltransplantation gerettet werden. Dazu braucht man einen gesunden Spender, dessen Gewebemerkmale mit denen des Patienten verträglich sind. Ohne eine solche Übereinstimmung würde die Transplantation eine lebensbedrohliche Immunreaktion im Körper des Patienten verursachen. Gleiche Gewebemerkmale findet man am ehesten unter Geschwistern des Patienten. Bei ca. 30% der Patienten ist dies der Fall. Ist kein geeignetes Geschwister vorhanden, muß der Patient hoffen, daß ein nicht-verwandter Spender für ihn gefunden wird. Die Chancen sind abhängig vom Gewebemerkmalsmuster des Patienten. Je seltener das Muster, desto geringer ist die Chance. So kann nur bei einer sehr großen Anzahl zur Stammzellspende bereiter Menschen ein geeigneter Spender gefunden werden. Durch eine weltweite Zusammenarbeit aller Spenderdateien werden die Chancen für jeden Patienten bestens genutzt. Dennoch kann auch heute noch für viele Patienten kein passender Spender gefunden werden.

2. Wie läuft eine Knochenmarkentnahme ab?
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Bild einer peripheren Blutstammzellspende Wenn ein passender Spender ermittelt wurde, findet zunächst eine umfangreiche Untersuchung des Spenders statt. Dabei wird auch eine Eigenblutkonserve angelegt. Dieses Blut steht am Tag der Knochenmarkentnahme zur Sicherheit für den Spender zur Verfügung. Der Spender wird für die Knochenmarkentnahme in eine Klinik aufgenommen. Die Entnahme erfolgt unter Vollnarkose durch mehrere Punktionen des Beckenkamms. Dabei wird etwa 1 bis 1,5 Liter Knochenmark, vermischt mit Blut, entnommen. In der Regel kann der Spender das Krankenhaus bereits am nächsten Tag verlassen.
3. Wie läuft eine periphere Blutstammzellspende ab?
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Bild einer Blutzelle Hierbei gewinnt man die zur Transplantation benötigten Stammzellen nicht aus dem Knochenmark, sondern mit Hilfe eines speziellen Verfahrens aus dem Blut des Spenders. Hierzu wird der Spender etwa eine Woche lang mit einem Medikament, dem Wachstumsfaktor G-CSF behandelt, um die Zahl der Stammzellen im Blut zu erhöhen. Danach werden die Blutzellen am Zellseparator durch Zentrifugation getrennt und Stammzellen selektiv gesammelt.
4. Wie läuft die Stammzelltransplantation beim Patienten ab?
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Bild eines Patienten Einige Tage vor der Transplantation wird der Patient mit Bestrahlung und Chemotherapie behandelt, um sein krankes Knochenmark zu zerstören. Die vom Spender gewonnenen Stammzellen werden von einem Arzt sofort zur Klinik des Patienten gebracht und dem Patienten wie eine normale Blutkonserve verabreicht. Die Stammzellen siedeln sich nun im Knochenmarkraum des Patienten an und beginnen sich zu vermehren. Bereits 2 bis 3 Wochen nach der Transplantation sind die neuen gesunden Zellen im Blut des Patienten nachweisbar. Nach einer Transplantation bleiben Spender und Patient eine gewisse Zeit anonym bevor sie sich auf gegenseitigen Wunsch kennenlernen können.
5. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Stammzellspende?
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Bild einer Blutstammzellspende Risiken der Knochenmarkentnahme:
Hier muß zunächst eine Klarstellung vorgenommen werden: Es wird Knochenmark und nicht Rückenmark entnommen. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb kurzer Zeit, so daß es in der Regel zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt. Allerdings birgt jede Narkose und jede Knochenmarkentnahme ein gewisses Risiko für Nebenwirkungen (z.B. allergische Reaktionen oder Hämatome). Bei gesunden Spendern ist dieses Risiko jedoch gering.

Risiken der Blutstammzellspende:
Da hier kein Eingriff nötig ist, entfällt ein mögliches Narkose-Risiko. Als Nebenwirkungen können während der G-CSF-Gabe grippeähnliche Symptome wie Gelenkschmerzen und Fieber auftreten. Die Nebenwirkungen bilden sich nach Ende der Behandlung zurück. Bei der Gewinnung der Stammzellen aus dem Blut kann es u.a. zu allergischen Reaktionen kommen.

6. Wer kann Stammzellen spenden?
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Bild einer Blutabnahme für die Typisierung Alle gesunden Personen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren können Stammzellen spenden. Es gelten dieselben Bedingungen wie für Blutspender. So darf der Spender nicht an Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Lunge oder anderen Organen leiden. Er sollte keine Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems, ebensowenig bösartige Erkrankungen jeder Art (z.B. Krebs) haben oder gehabt haben. Er darf keine ansteckenden Krankheiten wie Malaria, Hepatitis, Tuberkulose, Syphilis, AIDS etc. durchgemacht haben oder daran leiden. Sollte bei Ihnen eine der oben genannten Erkrankungen bekannt sein, bitten wir Sie, sich nicht als Spender testen zu lassen. Im Zweifelsfall geben Ihnen die Mitarbeiter des Vereins für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. gerne Auskunft.
7. Wie werden Sie bei uns als Stammzellspender registriert?
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Bild einer Typisierungsaktion Zunächst bitten wir Sie, die Einverständniserklärung gut leserlich auszufüllen, zu unterschreiben und an uns zu schicken bzw. zu faxen. Sie erhalten von uns ein Röhrchen für die Blutentnahme, die Sie vom Hausarzt durchführen lassen. Bitte leiten Sie das Röhrchen nach der Blutentnahme durch Ihren Hausarzt an das von uns genannte Labor weiter. Im Labor wird Ihr Blut dann auf Ihre Gewebemerkmale untersucht. Das Ergebnis wird bei uns gespeichert und unter einer Kennummer dem Zentralen Knochenmarkspenderregister für Deutschland (ZKRD) und internationalen Registern mitgeteilt. Im ZKRD gehen alle Spendersuchen aus dem In- und Ausland ein.

Ihre persönlichen Daten (Name und Anschrift) sind nur dem Verein für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. bekannt und werden nicht weitergegeben.

Wir nehmen erst dann wieder mit Ihnen Kontakt auf, wenn Ihre bereits bestimmten Gewebemerkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen. Dann wird eine vergleichende Untersuchung (Confirmatory Typing) mit Ihrem Blut und dem des Patienten durchgeführt. Zeigt sich hierbei, daß Sie der geeignete Spender sind, so erfolgt vor der Stammzellspende eine ausführliche Aufklärung und eine eingehende Untersuchung durch einen Arzt. Hierbei können Ihre Risiken abgeklärt und Ihre Fragen beantwortet werden.

Wichtig: Ihre Einverständniserklärung können Sie jederzeit widerrufen.

8. Was kostet eine Typisierung und wer übernimmt die Kosten?
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Bild einer Blutabnahme für die Typisierung Die für die Aufnahme in die Datei notwendige Ersttypisierung muß vom Verein für Knochenmarkspenden Sachsen (VKS) e.V. aus Spendenmitteln finanziert werden. Um die Zeitspanne der Spendersuche für die Patienten zu verkürzen, hat es sich als sinnvoll erwiesen, einen gezielten Anteil der bereits bei des VKS e.V. registrierten Spender vollständig auszutesten. Dazu werden ebenfalls dringend Spendenmittel benötigt.
9. Bekommt man für eine Stammzellspende Geld?
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Bild einer Blutabnahme für die Typisierung Nein. Niemand darf gegen Geld Knochenmark oder Blutstammzellen spenden. Es muß vermieden werden, daß irgend jemand aus der Notlage des Patienten oder aus möglichen finanziellen Schwierigkeiten eines Spenders Kapital schlägt. Sollte Ihnen durch die Stammzellspende ein Verdienstausfall entstehen, so kann dieser bis zu einem gewissen Betrag ersetzt werden.
10. Wo ist der Spender versichert?
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Bild einer Blutabnahme für die Typisierung Für den Fall einer Stammzellentnahme ist der Spender automatisch bei der zuständigen Gemeindeunfallversicherung versichert. Der Versicherungsschutz gilt auch für die Fahrten zur Klinik, sowie für die notwendigen Untersuchungen. Zusätzlich wird im Falle einer Stammzellentnahme eine weitere Unfall- und Lebensversicherung abgeschlossen.
11. Wie können Sie unsere Arbeit noch unterstützen?
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Überweisungsträger Durch eine Geldspende auf unser Konto:

Dresdner Bank
BLZ: 850 800 00
Konto: 5 170 060 00

Bitte geben Sie auf dem Überweisungsträger Ihre vollständige Anschrift an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen können (Spendenbescheinigungen werden ab einem Betrag von 100,- Euro ausgestellt, bei kleineren Beträgen genügt der Einzahlungsbeleg zur Vorlage beim Finanzamt).

Indem Sie Mitglied des VKS e.V. werden. Hierfür schicken oder faxen Sie uns bitte die ausgefüllte Beitrittserklärung mit der Angabe Ihrer Bankverbindung zu.

Informationen zur Gewebetypisierung
1. Was sind Gewebemerkmale?
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HLA-Stammbaum Gewebemerkmale sind spezifische Eiweißmoleküle auf der Oberfläche der meisten Zellen unseres Körpers. Sie kommen unter anderem auch auf den weißen Blutzellen, den Leukozyten des Menschen vor und lassen sich hier am leichtesten nachweisen. Daher bezeichnet man sie auch als Humane Leukozyten Antigene oder kurz genannt HLA-Antigene.
Jeder Mensch verfügt über mindestens 6 verschiedene Gruppen von HLA-Antigenen: HLA-A, HLA-B, HLA-C, HLA-DR, HLA-DQ und HLA-DP. Alle diese Antigene helfen dem Immunsystem Bakterien und Viren zu identifizieren.

Die Gene, die für die Ausprägung dieser 6 verschiedenen Merkmalsgruppen verantwortlich sind, besitzen verschiedene Formen. Man bezeichnet sie als Allele. Sie bewirken, daß sich die spezifischen Eiweißmoleküle der einzelnen HLA-Antigen-Gruppen, z. B. für das Merkmal HLA-B von Individuum zu Individuum trotz vieler Gemeinsamkeiten unterscheiden.
Insgesamt sind bisher mehr als 1300 verschiedene HLA-Allele bekannt.

HLA-Antigene werden kodominant also gleichberechtigt vererbt. Das heißt jeder Mensch besitzt für jede Merkmalsgruppe (HLA-A, HLA-B, HLA-C, HLA-DR, HLA-DQ und HLA-DP) zwei spezifische Eiweißmoleküle auf seiner Zelloberfläche, eins von der Mutter und eins vom Vater.
Insgesamt wären das also 12 verschiedene Moleküle.

2. Wie bestimmt man Gewebemerkmale?
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Serologische Typisierung Für die routinemäßige HLA-Typisierung stehen uns zur Zeit serologische und molekularbiologische Testmethoden zur Verfügung. Man benötigt dazu etwa 5 bis 10 ml Blut.
Für die HLA-A und HLA-B-Typisierung von Knochenmarkspendern wird in den meisten Laboratorien nach wie vor eine serologische Typisierungstechnik, der s.g. Mikrolymphozytotoxizitätstest, eingesetzt. Dabei können 63 verschiedenen Merkmale (Hauptantigene), nach denen bereits eine Vorauswahl eines geeigneten Spenders erfolgen kann, über spezifische Antikörper nachgewiesen werden. Zur Bestimmung eines HLA-A, B-Typs kommen kommerzielle Serensets mit 72 bis 120 verschiedenen Antiseren zum Einsatz. Ein unschätzbarer Vorteil dieser Methode ist, daß binnen kurzer Zeit mit vertretbarem personellen und finanziellem Aufwand sehr viele Typisierungen durchgeführt werden können. Bei ca. 15 % der Bestimmungen müssen ergänzend zum serologischen Vorbefund molekularbiologische Methoden eingesetzt werden.
Nachteile der serologischen Methode sind u.a. ein begrenztes Auflösungsvermögen sowie eine deutliche Abhängigkeit des Typisierungserfolges von der Vitalität der Zellen.

HLA-DR-Merkmale werden ausschließlich über molekularbiologische Typisierungstechniken bestimmt. Aus kernhaltigen Zellen einer Blutprobe wird die DNS gewonnen. Mittels Polymerasekettenreaktion werden die gewünschten Merkmale vermehrt und anschließend entweder direkt über ein Elektrophoresegel oder eine Nukleotid-Sonden-Hybridisierung nachgewiesen. Obwohl molekularbiologische Techniken ein sehr hohes Auflösungsvermögen bis hin zum Allel ermöglichen, erfolgt aus Kostengründen vorerst eine Bestimmung s.g. Hauptgruppenmerkmale nach denen bereits die Vorauswahl eines Spenders erfolgen kann.

Die Bestimmung der Gewebemerkmale werden in den HLA-Laboratorien der Institute für Transfusionsmedizin des DRK-Blutspendedienstes Dresden und der Universität Leipzig durchgeführt. Beide Laboratorien besitzen einen hohen Qualitätsstandard und sind durch die Europäische Gesellschaft für Immungenetik akkreditiert.

3. Warum ist eine Typisierung so teuer?
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Foto Euro Die Laborkosten für eine serologische HLA-Typisierung betragen 51,13 Euro. Das entspricht nahezu dem Selbstkostenpreis.
72 bis 120 verschiedene Testansätze werden benötigt, um insgesamt 63 Merkmalsgruppen nachweisen zu können. Eine Auswertung des Testes erfolgt mikroskopisch durch hochqualifizierte Mitarbeiter. An die Qualität der eingesetzten Testseren werden hinsichtlich Spezifität und Reaktionsstärke sehr hohe Anforderungen gestellt. Umfangreiche Austestungen und Qualitätskontrollen gehen der Herstellung und Anwendung der Serensets voraus. Dieser hohe Aufwand spiegelt sich natürlich auch im Preis der Laborkosten wieder.

zum Vergleich :
Für eine Blutgruppenbestimmung im ABO-System benötigt man 8 Testansätze, die makroskopisch ausgewertet werden. Der Aufwand für eine HLA-Typisierung ist also um ein Vielfaches höher. Für eine Blutgruppenbestimmung werden zur Zeit etwa 20,11 Euro berechnet.

Der finanzielle und personelle Aufwand für molekularbiologische Bestimmungen der Merkmale HLA-A und HLA-B übersteigt gegenwärtig bei weitem den Aufwand für eine serologische Typisierung. Es besteht jedoch die Hoffnung, daß diese Methoden in naher Zukunft wesentlich preisgünstiger zum Einsatz kommen werden.

4. Welche Gewebemerkmale werden bei der Auswahl eines geeigneten Spenders berücksichtigt?
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Bild einer Blutstammzellspende Für eine erste Auswahl werden die Merkmale HLA-A, HLA-B und wenn bereits vorhanden HLA-DR berücksichtigt.

Liegen Spender vor, die in diesen Merkmalen mit dem Patienten übereinstimmen, erfolgen hochauflösende Typisierungen.

Liegen HLA-AB-idente Spender vor, von denen ein DR-Typisierungsergebnis noch nicht bekannt ist, muß eine DR-Typisierung vorgenommen werden.
Dies erfordert viel Zeit, die dem Patienten möglicherweise verloren geht. Daher ist die Datei bestrebt möglichst auch DR-Merkmale zu typisieren. Die derzeitigen Laborkosten für eine DR-Typisierung betragen 71,58 Euro.

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